Crowdfunding: Erfolgreich schwärmen und schwärmen lassen


Crowdfunding ist für die Kooperation zwischen Texthase Online und Lifehag ein gutes Einstiegsthema.

Denn auf Texthase Online ist Schwarmfinanzierung in den letzten zweieinhalb Jahren mehrfach thematisiert worden, z. B. in dem PostIn diesem Beitrag sind Gedanken und Grundwissen über Schwarmfinanzierung enthalten. Der Schwerpunkt der Betrachtung des modernen Mäzenatentums liegt auf der Arbeit von Autoren und Journalisten. Und die Arbeit von Angehörigen der schreibenden Zunft ist ein gutes Beispiel dafür, was Crowdfunding ist und wie sie funktioniert. Und die Publikation von Texten ist auch ein passender Arbeitsbereich, um zu zeigen, wie lohnenswert es für Organisationen, Künstler und Startups die wiederholte Befassung mit diesem Phänomen sein kann. Denn am Beispiel der zunehmenden Möglichkeiten Texte über Crowdfunding zu finanzieren, lässt sich zeigen, dass die Entwicklung der modernen Formen des Mäzenatentums immer weitergeht.
Wer ein Projekt durch Crowdfunding finanzieren möchte, sucht sich eine für ihn und das Projekt geeignete Crowdfundingplattform, auf der das Projekt vorgestellt wird. Zur Präsentation gehören nicht nur Bilder und andere anschauliche Aspekte, die das Projekt selbst charakterisieren, sondern auch die zeitlichen und finanziellen Eckdaten sowie die Auswahl von passenden Belohnungen für die Unterstützer. So können Autoren für diejenigen Unterstützer, die die Veröffentlichung ihres Buches mit bis zu 15,00 € mitfinanzieren als Belohnung ein handsigniertes Exemplar ihres Buches geben. Buchhandlungen, die beispielsweise einen dreistelligen Betrag investieren, könnten als Dank eine kostenfreie Lesung erhalten. Portale, die Speicherplatz für Crowdfundingprojekte zur Verfügung stellen, sind mit sozialen Netzwerken verbunden und deshalb gilt, auch teilen macht Freude und ist sinnvoll, um zu schwärmen. Schwärmen nicht genug Unterstützer für ein Projekt, erhalten alle Investoren ihr Geld zurück. Wie sich die Crowdfundingplattformen finanzieren, ist unterschiedlich. Darum gilt es, die allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Zahlungsmodalitäten sorgfältig zu prüfen! Die Nutzung der entsprechenden Webseiten ist nicht nur eine Möglichkeit ein Projekt zu finanzieren. Stöbern lohnt sich. Denn man findet auch interessante Vorhaben, die man seinerseits unterstützen kann. Und da man einander im Web auch sieht, mit wem man es zu tun hat, gilt: Kooperation nicht ausgeschlossen!
Da Schwarmfinanzierung vor allem auch ein Onlinephänomen ist, gibt es inzwischen viele Artikel darüber, beispielsweise bei Wikipedia. Dort werden in einzelnen Beiträgen nicht nur bestimmte Crowdfundingportale vorgestellt. Es gibt in einem Beitrag auch Grundlagenwissen zu diesem wichtigen Thema. Obwohl im Artikel vermerkt ist, dass er seit 2010 nicht mehr aktualisiert wurde, bietet der Beitrag interessantes Grundwissen über die Geschichte und die unterschiedlichen Varianten des Crowdfundings. In dem genannten Post auf der bekannten Informationsplattform werden diejenigen, die für den Begriff Crowdfunding die „eingedeutschte“ Bezeichnung Schwarmfinanzierung verwenden als Sprachschmuggler überführt. Wie der Titel dieses Beitrags verrät, bekennt sich die Autorin dieses Beitrags für schuldig im Sinne der Anklage. Als Grund für dieses Handeln gebe ich meine Sprachverliebtheit an. Denn das Bild des Schwarms und die Tätigkeit des Schwärmend deutet im deutschen Sprachgebrauch auch die Begeisterung und das vielseitige Engagement, das auf der Begeisterung für die finanzierten Objekte erforderlich ist, an.
Vielseitig sind auch die Plattformen, auf denen Startups, Künstler und Organisationen für Projekte aller Art schwärmen und schwärmen lassen können. Eine aktuelle Sammlung von Crowdfundingportalen gibt es auf
http://www.crowdfunding.de/plattformen/. Diese Übersicht hilft bei der Auswahl der passenden Plattform für die Präsentation des eigenen Projekts. Dort gibt es zum Beispiel eine Liste, in der klassische Internetportale aufgeführt sind. Aber auch diejenigen, für die eine regionale Plattform in Frage kommt, werden dort fündig. Die bekanntesten Anbieter für Schwarmfinanzierung sind wohl nach wie vor indiegogo und das deutsche Portal startnext. Dort können Projekte unterschiedlicher Art vorgestellt werden. Doch auch Crowdfundingportale für spezielle Bereiche existieren inzwischen.
So finden Autoren beispielsweise auf nextbookup oder auf 100fans die Möglichkeit ihre Buchprojekte angemessen zu bewerben. Die Plattform 100 Fans existiert seit 2013 und ist eine Initiative der Münchener Verlagsgruppe für Bücher aller Genres. Autoren, die im Verlauf von 10 Wochen 100 Unterstützer für ihr Buchprojekt gefunden haben, deren Buch wird über die Verlagsgruppe korrigiert, lektoriert und publiziert. Und sobald ein Buch veröffentlicht wird, erhält der Autor oder die Autorin Tantiemen. Werde Bücher bei Nextbookup publiziert, wird zusätzlich zur Bezahlung des Autors oder der Autorin auch eine Spende von 5% an ein gemeinnütziges Projekt entrichtet. Der Verlag aus dem Hunnsrück plant ab Frühjahr 2016 den Einstieg in fremdsprachlich e Buchprojekte.
Ein interessantes Portal für Schwärmer aller Art ist auch crowdinvesting-forum, wo es viel mehr als nur die Informationen zur Geschichte des modernen Mäzenatentums und seiner analogen Vorläufer gibt.
Und zu guter Letzt heißt es: „Lerne am lebenden Beispiel!“ Die Frage, wie ein Buchprojekt verwirklicht werden kann, stellt sich bei jedem Buch immer wieder neu. Der erste Versuch den Roman Orca: Zeit der schatten über Schwarmfinanzierung zu veröffentlichen misslang. Obwohl bereits verschiedene Buchprojekte über indiegogo publiziert worden waren, war meine Campagne im Frühjahr 2013 nicht von Erfolg gekrönt. Der Hauptgrund dafür war, wie ich heute weiß, dass meine eigene Community noch lange nicht groß genug war. Denn obwohl Crowdfundingplattformen für die Projekte werben, die bei ihnen eingestellt sind, gilt, 25% des erforderlichen Betrags sollten durch Eigenengagement erwirtschaftet werden. Eine Null ist zwar eine runde Sache schreckt aber Unterstützer ab.
Die erste Recherche nach speziellen Crowdfundingportalen für literarische Projekte ergab im Frühjahr 2013 nur ein Ergebnis und zwar http://kladdebuchverlag.de/. Hier werden auch zwei Jahre danach noch sehr ambitionierte Buchprojekte verwirklicht. Als ich diesen Verlag gefunden hatte, lief gerade mein Versuch zur Schwarmfinanzierung bei indiegogo. Da das Ergebnis dieses Versuchs so frustrierend war, habe ich das Thema auf Eis gelegt und es erst wieder vor ungefähr zwei Wochen wieder in Angriff genommen. Das zweite Buchprojekt wird Ende 2015 oder Anfang 2016 als Crowdfundingprojekt bei https://100fans.de eingestellt. Selbstverständlich schwärme ich dort auch schon für andere Projekte. Wen interessiert, wie das diesmal in meinem „Blindflug“ funktioniert, bekommt alle aktuellen Informationen dazu und über meine Schwärmerei in Beiträgen auf meinem Hauptblog.
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Der Artikel wurde von Texthase Online für http://www.lifehag.com erstellt.
Texthase Online blogt auf http://www.texthaseonline.com.
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3 Gedanken zu “Crowdfunding: Erfolgreich schwärmen und schwärmen lassen

  1. Dieser Beitrag ist sehr interessant, für alle kreativen und Mitmenschen die eigene Projekte auflegen möchten. Arbeitet an Euren Ideen und lasst Euch „crowdfunden“. Der Informationspunkt „crowdfunding.de“ ist überaus interessant und hilfreich zu diesem Themengebiet.

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