Lange in die USA? – Hier die Tips die GOLD wert sind


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Große Autos, große Häuser, Fast Food und gutes Wetter. Das sind die ersten Begriffe, die einen in den Kopf kommen, wenn man an Amerika denkt. USA das Land des “American Dreams” und wo so ziemlich alles möglich ist. Doch ist man erst mal eine Weile im Lande, merkt man nicht alles glänzt hier so wie man sich es vorgestellt hat…

Ich bin eine Deutsche Austauschschülerin, die zehn Monate in einer Gastfamilie in den USA verbringt. Dadurch, dass ich schon vor meinem Aufenthalt hier öfters in die USA mit meiner Familie gereist bin, hatte ich nicht diesen “Kulturschock” in den ersten Tagen und Wochen.

Doch in einem anderen Land zu leben, ist immer noch anders als es nur zu bereisen. Man lernt ganz andere Facetten und Seiten kennen. In diesem Beitrag werde ich über diese Seiten berichten und vor allem was man alles beachten sollte, wenn man einen längeren Aufenthalt in den USA plant.

Egal aus welchem Grund man für eine längere Zeit in die USA reist (AuPair Jahr, Arbeit, wohnen beim Ehepartner, Urlaub…) , man braucht ein U.S. Visum um sich überhaupt im Land aufhalten zu dürfen. Dies ist ein wenig Papier Arbeit und steht auch mit einem Besuch in der U.S. Botschaft in Berlin in Verbindung. Als aller erstes zu beachten sind die verschiedenen Visa Arten (Arbeitsvisum, BesucherVisum, Studentenvisum, EinwandererVisum…).

Dann steht eine Online Registrierung an und man muss einen elektronischen Visums Antrag ausfüllen. Danach muss man eine Visagebühr zahlen und einen Interview Termin in der Botschaft vereinbaren.

Natürlich variert der Vorgang und die Visagebühr je nach Visums Art, und wenn man Auswandern möchte ist es eh nochmal ein wenig komplizierter mit mehr Unterlagen. Zum Interview in der Botschaft muss man nur die angeforderten Unterlagen und Zeit mitbringen. Bei meinem Termin betrug die Wartezeit ungefähr 90 Minuten für noch nicht mal fünf Minuten

Interview, was aber natürlich auch unterschiedlich sein kann. Seinen Reisepass lässt man in der Botschaft und wird einem per Post mit dem Visum ein bis zwei Wochen danach zugeschickt. Hier eine Website, die einen nochmal mehr Fragen beantwortet: http://www.usavisum.com/

Wenn man dann in den USA angekommen ist steht Freundlichkeit und positives Denken im Vordergrund. Amerikaner lächeln fast immer jeden an und grüßen. Auf lautes Fluchen stehen sie überhaupt nicht. Deshalb immer nett und höflich bleiben, denn so behandeln die Amerikaner auch jeden. Besonders Hilfsbereitschaft wird hier sehr geschätzt und daher kann man auch immer eine Antwort auf eine Frage erwarten. In meinen ersten Wochen ist mir vorallem das sehr entgegen gekommen, denn man fühlt sich sofort willkommen, wenn die Menschen um einen herum offen und freundlich mit einen umgehen. Ich hatte daher nie das Gefühl “verloren” zu sein in diesem großen Land. Die Attitude der Amerikaner ist einfach umwerfend. Aber denkt immer dran, man wird immer nur so behandelt, wie man selbst andere behandelt.

Doch wenn man dann ein wenig in Kontakt mit Amerikanern gemacht hat und Freunde gefunden hat, merkt man relativ schnell, dass viele Amerikaner ziemlich “IchBezogene” Personen sind. Das heißt sie reden gerne über sich selber und ihre Probleme. Besonders bei Amerikanischen Teenage Mädchen laufen die Gespräche relativ eintönig ab. Jeder redet an einen vorbei und jeder versucht sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Das kann auf Dauer ein wenig anstrengend werden, aber man muss aufpassen, denn wenn man zeigt, dass  man genervt ist wird der Gegenübersitztende sehr schnell “mad”. Ich weiß jetzt nicht genau, wie es bei Erwachsenen ist, da ich als Schülerin natürlich mehr in Verbindung zu den jüngeren Leuten stehe. Wie gesagt es muss nicht bei allen Leuten der Fall sein, aber es wird aufjedenfall dann sehr geschätzt, wenn man auf die Probleme des anderen eingeht und nicht das Thema wechselt. Denn nur so kann man erwarten, dass man auch selbst wahrgenommen wird wenn man ein Problem hat.

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Ein anderer großer Punkt ist das Trinkgeld, wenn man in einem Restaurant essen geht. Anders als in Deutschland wird es nicht nur erwartet, dass man Trinkgeld gibt, sondern es ist ein Muss! Denn die Bedienung erhält praktisch kein Fixgehalt. Der Betrag liegt dann normalerweise zwischen 15 und 20%, da ist dann schon mal ein wenig rechnen nach dem Essen angesagt. Aber bei manchen Rechnungen ist das Trinkgeld schon mit in den Endbetrag ein berechnet, was für uns vielleicht dreist klingt, ist hier aber ganz normal. Doch mir ist aufgefallen, dass man gerne die 20% Tringeld gibt, weil die meisten Bedienungen einfach unheimlich freundlich sind! Außerdem spart man hier beim Essen gehen am Wasser und generell an Getränken, denn Wasser ist hier überall kostenlos und unbegrenztes Nachfüllen ist auch umsonst.

Apropros Essen und Trinken: Die Lebensmittel Preise sind im Vergleich zu Deutschland sehr hoch. Vielleicht liegt das daran, dass die meisten Sachen in übergroßen XXL Verpackungen angeboten werden, aber auch bei den kleineren Sachen sind die Preise oftmals größer als der Inhalt. Zum Glück bin ich als Schülerin nicht für den Lebensmitteleinkauf meiner Gastfamilie verantwortlich… Ich weiß nicht aber mir ist auch aufgefallen, dass Amerikaner viel öfters (24 mal in der Woche) Essen gehen. Vielleicht weil es vom Preisaufwand ungefähr das gleiche ist und es dann auch einfach bequemer ist. Mein Tipp wäre einfach für die, die selbst Einkaufen müssen, ist achtet auf Angebote in den Supermärkte und manchmal ist selber machen günstiger als Fertigprodukte.

Leben in den USA ist etwas ganz anderes als in Deutschland. Der Lebensstil ist mehr gelassen und wir nicht von Stress bestimmt. Ich möchte nicht sagen, dass die Menschen in Deutschland unfreundlich sind, aber sie verstecken ihre Freundlichkeit mehr als die offenen und fast zu freundlichen Amerikaner. Und grade weil Freundlichkeit so eine große Rolle hier spielt, sollte man sich auf jedenfall anpassen um Teil der Gemeinschaft zu werden und um nicht heraus zu stechen. Die USA ist ein ziemlich auf sich bezogenes Land mit einem sehr großen National Stolz, den man auf gar keinen Fall verletzten sollte. Im Großen und Ganzen macht das Leben hier total viel Spaß. Ein letzter Tipp von mir ist: Nehmt am öffentlichen Leben teil. Geht zu Sportveranstaltungen, Konzerten und Festen. So lernt man am Besten Leute und das Amerikanische Leben kennen.

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Autorin: Blanca für lifehag.com
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7 Gedanken zu “Lange in die USA? – Hier die Tips die GOLD wert sind

  1. Schoener Artikel und es stimmt, es ist mir auch schon aufgefallen das hier in den USA die Lebensmittel (vor allem gesundes frisches) sehr teuer sind. Gluecklicherweise kann man da viel mit Couponing machen. Aber manchmal frage ich mich echt, wie hier eine Familie überleben kann, wenn sie nicht couponen.

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