#Diskussion – Privatisierung von Wasser


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Eine neue Diskussion steht auf dem Plan: Die Privatisierung von Wasser. Während einige Wasser als ein für jeden Menschen, zu jeder Zeit frei zugängliches Produkt sehen, halten andere es für sinnvoll Wasser als Gut zu betrachten, das wie Brot oder Milch gehandelt werden kann.

Auch wenn das folgende Video von der Aufmachung her sehr reisserisch gestaltet ist, sind die Fakten nach unserer Recherche korrekt. Schaut es euch also einfach mal so neutral wie möglich an und hinterlasst eure Meinung im Kommentarbereich. Gerne dürft ihr den Beitrag mit eurer Familie, Freunden oder einfach auf eurem Blog teilen, damit sich möglichst viele Leute beteiligen! Wir sind gespannt!

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20 Gedanken zu “#Diskussion – Privatisierung von Wasser

  1. Es ist schon kurios, wie viele Mensche ihr Wasser in Plastikflaschen aus dem Supermarkt tragen. Ich habe einen Freund drauf angesprochen, warum er Bisphenol im Wasser haben möchte, er er Impotent wolle. Seine Antwort, es sei sauberer, ob ich den nicht vom Nitrat im Wasser gehört hätte. Ich habe ihn gefragt ob sein Plastikwasser von einem anderen Planeten kommt.
    Stille!
    Plastikflaschen die im Aussenlager der Abfüllunternehmen in der Sonnen stehen sollen besser sein als unser Wasser aus den Hahn??
    http://www.nw.de/nachrichten/wirtschaft/20818847_Stilles-Wasser-Carolinen-Naturelle-schmeckt-unerklaerlich-bitter.html
    Wasser muss öffentlich bleiben und wir können mit unserem Kaufverhalten mit dafür sorgen und sparen echt Geld
    https://utopia.de/ratgeber/kann-man-leitungswasser-deutschland-wirklich-trinken/

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  2. „Agua“ (1935) ist eine erzählung von J.M. Arguedas (peruanischer autor) – in dieser wird der kampf um wasser thematisiert (zwischen reich und arm / wenigen und vielen) der kampf um wasser ist ein alter; die möglichkeiten der eskalation sind heutzutage kaum auszudenken; dies ernst- und wahrzunehmen – das ist wohl die chance, die uns bleibt.

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  3. In letzter Zeit habe ich viel über dieses Thema nachgedacht und bin immer wieder zu dem Schluss gekommen, dass Menschen die Wasser privatisieren wollen definitiv nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Wasser sollte zu den Grundrechten eines jeden Menschen gehören! Es sollte nicht möglich sein, dass plötzlich ein Vertreter von einem Konzern kommt und sagt: So, das Wasser hier gehört jetzt uns! Das schlimmste ist ja sogar, dass so etwas meistens in Gegenden stattfindet in denen es sowieso schon zu wenig Wasser für die Bevölkerung gibt und die Menschen außerdem kein Geld haben um sich das teure Wasser zu kaufen, dass eigentlich ihres war… Diese Menschen ekeln mich wirklich an… Sie sind so profitorientiert, dass sie nicht sehen was sie mit ihren Taten verursachen. Sie sehen nicht die leidenden Menschen, sondern sie sehen nur das Geld, das mit jedem leidenden oder sogar verdurstenden Menschen mehr wird. Irgendwann werden die Konzerne alleine auf der Welt stehen und den Menschen ihr Wasser verkaufen wollen, bis ihnen auffällt, dass alle verdurstet sind und, dass das allein ihre Schuld ist…

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  4. Gibt genügend Zeug zum traden und vieles ist schon darunter, das genauso wie Wasser generell verboten gehört. Alle Nahrungsmittel sollten sofort verboten werden zu handeln, in Form von Fonds, Derivaten, Aktien und so weiter. Erst wenn auch die allerärmsten dieser Welt ausreichend versorgt sind kann über den Handel mit Nahrungsmittel nachgedacht werden. Die Alternative: Jeder der mit Nahrungsmitteln handelt muss die Gewinne zu 85 Prozent abgegeben und diese fließen den Armen zu, das die sich ernähren können. Also einem weltweiten Bürgergeld, womit dann jeder mindestens 1.500 Euro netto hat, bzw. 1.500 Euro netto Kaufkraft besitzt, da die Kaufkraft je nach Land ja unterschiedlich hoch ist.

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  5. Eine Privatisierung des Wassers darf es unter keinen Umständen geben. Erste Versuche dieser Art in manchen Städten haben bereits gezeigt wohin das führt. Kassieren ja – Leitungen ordentlich unterhalten soll der Steuerzahler dann wenn alles zusammengebrochen ist. Dann verkauft man dieses Geschäft wieder. Das typische amerikanische System.

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  6. Das gehöhrt verboten, so was. Wobei mehrere Dinge gehören verboten. Mehr für die Kleinen und mehr für die Freiheit. Eigentlich gehört ja schon das Rohöl (als Energiequelle) uns allen und nicht ein paar wenigen. Außerdem gibt es die Wadenclyff Tower Technologie von N. Tesla. Traurig was hier auf der Welt passiert. Aber die meisten sind Happy mit Ihrem Lifestyle oder denken sich wird schon alles gut.

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  7. Die Frage bei all dem ist doch „wie lassen sich solche Machenschaften verhindern?“ APO gibt es nicht mehr, solidarische Massenmobilisation ist heute kaum mehr möglich (vgl. Friedenmärsche oder TTIP-Demos), politische Intervention wie z.B. Petitionen oder persönliche Meinungsäußerung gegenüber dem eigenen gewählten Volksvertreter stoßen i.d.R. auf Desinteresse und Boykott der Produkte dieser Konzerne ist so gut wie nicht durchsetzbar. Was also tun? Schließe mich guten Ideen gerne an.

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    1. Ich teile die Erfahrungen. Allein schon durch’s aufmerksam-Machen nervt man; habe ich letztens wieder gemerkt, als ich bei ein paar Leuten versucht habe anzubringen, welche Marken alle zu Nestlé gehören, von denen man’s nicht vermutet…
      mein Credo bleibt aber weiterhin: weitermachen, mit zu Aufklärung beitragen, wie und wo man kann… und bei den Menschen dafür werben, die Kinder nicht nur mit Angst um deren Wohl zu erziehen, sondern zu Empathie anzuleiten… damit irgendwann für die Führungen von Ländern und Konzernen nicht genug Rücksichtslose mehr da sind, diese zu leiten.

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  8. Privatisierung wäre unproblematisch, wenn die Firmen einem Moralkodex unterliegen würden. Profit muss in dem Rahmen liegen, dass es ausreicht, die Infrastruktur zu unterhalten, auszuweiten und zu modernisieren. Eben das, was eine staatliche Wasserversorgung auch leisten sollte, die nicht primär auf Profit angewiesen ist. Wasser ist viel zu essenziell, als dass es als Spekulationsgut herhalten darf. Eine flächendeckende Versorgung mit sauberem Trinkwasser muss allerdings gewährleistet sein und für viele ärmere Nationen ist das eine unlösbare Aufgabe. Ein privater Investor mit diesem Profil ist wohl leider Utopie.

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  9. Es gibt doch bereits Erfahrungen mit Privatisierung (z.B. Bahn hier), mit der rücksichtslosen Ausbeutung von immer knapper werdenden Ressourcen -wieso sollten Konzerne gerade vor Wasser Halt machen?- und auch mit dem Spekulieren mit lebensnotwendigen Gütern am Aktienmarkt. Menschliche Gier kennt keine Grenzen. Unbegreiflich, dass wir auch nur darüber nachdenken, Wasser zu privatisieren. Könnte man Sauerstoff absaugen und beutelweise profitbringend verkaufen, würde wohl auch jemand das tun.
    Interessant in diesem Zusammenhang auch Nestlé in Kalifornien (story of stuff).

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  10. NESTLÉ plündert fleissig KALIFORNIENs WASSER unterirdisch, während oberirdisch bereits eine dürre herrscht.
    konzerne plündern allerorten alles, was sie durch freihandels-abkommen und auch einfach durch korruption/bestechung abtransportieren können.
    jedoch werden sie sich selbst zerstören durch ihre masslose gier, wenn nämlich die beraubten hungrigen und durstigen menschen zurückschlagen, die nichts mehr zu verlieren haben.

    wasser- und nahrungsmittel-privatisierung ist mernschenverachtend und passt zu den menschenverachtenden politikerInnen und konzernen weltweit.
    BIN LUISE

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  11. Hat dies auf haluise rebloggt und kommentierte:
    NESTLÉ plündert fleissig KALIFORNIENs WASSER unterirdisch, während oberirdisch bereits eine dürre herrscht.
    konzerne plündern allerorten alles, was sie durch freihandels-abkommen und auch einfach durch korruption/bestechung abtransportieren können.

    Gefällt 3 Personen

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