Die richtige Ernährung für ein besseres Wohlbefinden


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Eigentlich weiß jeder, wie eine gute, gesunde Ernährung aussehen sollte: Ausgewogen mit Obst und Gemüse, hochwertigen Kohlehydraten, magerem Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Trotzdem ernähren sich viele Menschen falsch, was einen maßgeblichen Einfluss auf das Körpergefühl und die Gesundheit hat. Inzwischen gibt es auf der Welt mehr übergewichtige Menschen, als solche, die zu wenig auf die Waage bringen. Aber Übergewicht ist nicht das einzige Problem. Die falsche Ernährung begünstigt Krebserkrankungen, Darmprobleme oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Die richtige Ernährung kann nicht nur helfen diesen gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. Die richtigen Lebensmittel lassen uns zudem fitter werden und steigern unser Wohlbefinden. Darüber hinaus sollte man sich bewusst machen, dass eine gute Ernährung nicht zwingend etwas mit Genussverzicht zu tun hat, da gesunde Lebensmittel meist viel besser schmecken als Junkfood. Jedoch hat sich unser Gehirn an das Übermaß an Zucker, Salz und Fett gewöhnt und will immer mehr davon – ähnlich wie bei einer Drogensucht.

Es gibt also genügend Gründe, gesunder und ausgewogener Ernährung eine echte Chance zu geben. Die folgenden 5 Punkte guter Ernährung zeigen, was besonders wichtig ist und das es eigentlich auch gar nicht so schwer ist.

 

  1. Vitamin- und nährstoffreiche Ernährung

Unser Körper benötigt eine ganze Reihe an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, um seine Aufgaben erfüllen zu können. Damit die Nährstoffversorgung gut ist, sollten vor allem viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Aber auch Milchprodukte, Vollkorn und in Maßen Fleisch / Fisch – dies ist vor allem für die Vitamin B12- und Eisenversorgung relevant. Auch gesunde pflanzliche Öle enthalten wichtige Vitamine und sollten gegenüber tierischen Fetten den Vorzug bekommen.

 

  1. Ballaststoffe für einen gesunden Darm

Eine der größten Probleme der heutigen Ernährung ist der hohe Anteil an ballaststoffarmen Lebensmitteln. Zu viele einfache Kohlehydrate stehen auf dem Speiseplan. Dies hat erhebliche Wirkung auf die Gesundheit. Ballaststoffe sind wichtig für eine gesunde Darmflora, welche wiederum verantwortlich für einen gesunden Körper ist. Ist der Darm nicht gesund, können Nährstoffe nicht richtig vom Körper aufgenommen werden, was zu einer Mangelversorgung führen kann – trotz, dass eigentlich ausreichend Nährstoffe gegessen werden. Dauerhaft zu wenig Ballaststoffe führen zum Absterben wichtiger Darmbakterien und zu anhaltenden Darmbeschwerden. Stattdessen öfter auf Vollkorn, Hülsenfrüchte und pflanzliche Sekundärstoffe zurückgreifen. Schöner Nebeneffekt: Hülsenfrüchte und Linsen helfen dauerhaft auch, Gewicht zu reduzieren.

 

  1. Ausreichend Flüssigkeit

Es kann nicht oft genug gesagt werden: Ausreichendes Trinken ist essenziell für das Wohlbefinden. Viele Menschen trinken zu wenig oder das Falsche. Je nach Temperatur und körperlicher Betätigung sollten wenigstens zwei Liter pro Tag getrunken werden (weitere Flüssigkeiten werden mit der Nahrung aufgenommen). Bestehen diese zwei Liter jedoch aus Cola, ist das wenig sinnvoll, da hier zu viel Zucker enthalten ist. Auch Kaffee zählt nicht dazu, wirkt aber auch nicht austrocknend, wie manchmal behauptet wird. Am besten sind Wasser oder ungesüßte Früchte- oder Kräutertees, auch selbst gemachte Fruchtsaftschorlen sind in Ordnung, jedoch sollte der Saftgehalt nicht zu hoch sein, denn auch in Saft ist viel Zucker enthalten.

 

  1. Wenig Zucker

Der Großteil von uns ist zuckersüchtig. Tatsächlich kann hier von einer Sucht gesprochen werden, da nach dem Genuss von Zucker die gleichen Reaktionen im Gehirn vonstattengehen wie beim Konsum von Drogen wie Kokain. Essen wir Zucker, wird unser Belohnungszentrum aktiviert. Daher greifen wir vor allem in stressigen Zeiten gern zu Süßkram. Aber es ist nicht der eine Schokoriegel, der problematisch ist. Vielmehr ist in vielen Lebensmitteln Zucker enthalten, sodass wir am Tag viel zu viel davon zu uns nehmen. Daher sollten vor allem Fertigprodukte gemieden werden, da sie häufig versteckten Zucker enthalten. Zu viel Zucker sorgt für Übergewicht, Diabetes und kann sogar Krebs begünstigen.

 

  1. Aber ab und zu Schokolade

Zu viel Zucker ist ungesund. Aber man muss trotzdem nicht komplett verzichten. Im Gegenteil, amerikanische und australische Forscher haben herausgefunden, dass ab und zu etwas Schokolade intelligenter macht. Also ran an die Schoki – die zu allem Überfluss auch die Endorphinausschüttung anregt und uns glücklich und entspannt macht. Da es tatsächlich der Kakao ist, der diese Wirkung hat, sollte man also auf Schokolade zurückgreifen, die einen möglichst hohen Kakaogehalt hat. Oder gleich Schokolade selbst machen mit rohem Kakao – da kann dann auch noch der Zuckergehalt selbst bestimmt werden.

Keiner dieser Tipps sorgt zweifelsfrei für ein langes und gesundes Leben. Jedoch die Chancen gesund zu bleiben können damit durchaus gesteigert werden. Darüber hinaus fühlt man sich energetischer und wohler im eigenen Körper.

Geschrieben von: foodforfitness.de

Wer oder was ist food for fitness?

Wir von food for fitness glauben, dass man mit der richtigen Ernährung seine geistige sowie körperliche Fitness positiv beeinflussen kann. Dabei halten wir jedoch nichts vom Diktat der Einen richtigen Ernährungsform, sondern daran, dass diese jeder für sich selbst finden muss, unter Einhaltung bestimmter Grundregeln. Wir wollen unsere Leser mit Informationen dabei unterstützen, die passende gute Ernährung für Fitness, Schönheit und Jugendlichkeit zu finden. Denn für uns steht fest: „Gute Ernährung macht den Unterschied“.

 

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16 Gedanken zu “Die richtige Ernährung für ein besseres Wohlbefinden

  1. Als Akad. Gesundheitstrainer kann ich zu Deiinem Artikel besonders dem Satz „Eigentlich weiß jeder, wie eine gute, gesunde Ernährung aussehen sollte“ nur sagen:
    Wir sind „Lichtjahre“ von einer wirklich gesunden, im Sinne von naturrichtig und ‚artgerechten‘, Ernährung entfernt. Was heute als gesund gilt, füllt erst die Krankenhäuser und später Friedhöfe um ca. 30 Jahre zu früh. Ärzte und Ernährungswissenschafter die uns dumm halten profitieren von diesem ‚falschen Gesund‘.
    Liebe Grüße und
    paradise your life! 😉

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  2. eine gute und ausgewogene Ernährung ist richtige Nahrung. Sich darauf einlassen, dass man mehr Proteine, weniger Kohlenhydrate und vor allem Vitamine und Ballasstoffe zu sich nehmen sollte. Nur so kann der Körper leistungsfähig bleiben. Eine Ernährung muss so angepasst sein, dass sie dem körperlichen Bewegungsumfang entspricht. Bei mir fallen da Kohlenhdrate nur noch mittags an. Nahrung=Ernährung, der Körper kann von von Fertigmassenprodukten keine Nahrung ziehen und verliert seine Leistungsfähigkeit. Die wenigsten machen sich das klar

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  3. Wem sagst du das! Vor kurzem besuchte ich meine Nichte (13) nach 6 Jahren mal wieder. Die wird permanent mit Fertigprodukten abgefertigt – und das sieht man ihr auch an. So traurig. Ich wollte ihr alte Sachen von mir schenken – ich bin 29 – die zwar noch passen aber eben meinem Alter nicht entsprechen… Sie passte nicht rein 😦

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  4. Finde den Beitrag super! Ich lege selbst Wert auf eine Ernährung, die zum Wohlfühlen passt – wenig Fett (wenig Zucker fällt mir manchmal soo schwer, bin ich doch eine richtige Naschkatze – dennoch lege ich Wert auf den richtigen Zucker – Fruchtzucker), viele Vitamine, ausgewogen. Danke für diesen interessanten Artikel, war total anregend zu lesen & stimme vollkommen zu!
    Liebe Grüße,
    Anna

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  5. Du schreibst immer vor der „richtigen“ Ernährung. Die Frage ist doch, was ist denn richtige Ernährung? Es gibt mittlerweile so viele Trends zur Ernährung, die alle meinen den richtigen Weg zur gesunden Ernährung gefunden zu haben, dass einem der Kopf schwirrt. Ich meine, es gibt weder falsche noch richtige Ernährung. Entscheidend ist die Vielfalt. Also eine Mischung von vielen verschiedenen frischen möglichst unbearbeiteten Zutaten in bescheidener Menge. LG Hartmut von falkkochblog.de

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  6. Heutzutage weiß man garnicht mehr was für einem gut ist und was nicht, die Medien bombardieren uns mit Informationen, so das es einem schwindelig wird, auf Privaten Party´s muß man schon nach der Gästeliste einkaufen wer was verträgt, ist man Fleisch esser, Vegetarier, Veganer, oder Paleaner…u.s.w., so das man sich überlegt die Party vielleicht abzusagen oder die geladenen Gäste zu bitten ihr Zeug selbst vorzukochen und mitzubringen…Gewiss ist es gesünder weniger Fleisch zu essen, aber der Mensch war schon immer „Allesverwärter“, und man sollte daher auf sein Bauchgefühl hören und das essen was einem gut tut und schmeckt, natürlich auch bewusst, und nicht was die Industrie diktiert, was man essen sollte, oder was gerade im Trend liegt!

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  7. Das würde ich etwas anders sehen. Meiner Meinung nach sollte man von keinem Lebensmittel wirklich viel essen.

    Etwa die Hälfte der Menschen ist sehr gesund, sie können alle Lebensmittel essen, ohne dass sie Probleme kriegen und Befindlichkeitsstörungen haben – Ausnahme: die Völlerei sollten auch diese gesunden Menschen unterlassen.

    1) Viel Obst ist nicht gut, es enthält zu viel Zucker – oft Fructose – die ist schädlich bezüglich Fettleber und Übergewicht. Also sind 2 bis 3 Stück Obst pro Tag gerade richtig. Viel Gemüse könnte Probleme im Darm machen, Durchfall und Blähungen verursachen. Das ist nicht bei allen Menschen gleich, kommt auch auf die vorhandenen Darmbakterien an.
    Daher 3 Portionen Gemüse pro Tag – das passt (eher kleine Portionen).

    2) Viele Ballaststoffe – das vertragen manche Leute nicht, weil sich die falschen Darmbakterien stark vermehren, manche davon können sogar Cellulose-Bestandteile zersetzen – es bilden sich Essigsäure, Propionsäure, Bernsteinsäure, Buttersäure,… Bei abwechslungsreicher Mischkost ist genug Rohfaser dabei.

    3) Ausreichend Flüssigkeit. Das müssen aber nicht 2 Liter pro Tag sein. Für manche Personen reicht ein Liter pro Tag, hängt vom Gesundheitszustand und von der Schweißbildung (Sport) ab. Wenn jemand ein Diuretikum wegen hohem Blutdruck nehmen muss, sollte er nicht 2 Liter trinken. Sehr empfehlenswert – keinen Alkohol trinken!

    4) Zucker vermeiden: Das kann ich voll unterschreiben. Bei vielen Menschen schädigt Zucker den Darm, fördert schädliche Darmbakterien, überlastet den Stoffwechsel wegen Überernährung. Daher: nur so viel Kohlenhydrate essen, wie man täglich Energie verbraucht. Kein Depot aufbauen – das führt auch zur Fettleber, Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose,…

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  8. Die genannten Punkte lassen ja individuellen Spielraum zu, der auch nötig ist, denn die richtige Ernährung ist absolut individuell. Tierische Produkte müssen jedoch nicht zwingend und für jeden sein! Egal ob vegetarisch, Omnivor oder Vegan, der Kostplan sollte am persönlichen Bedarf angepasst werden. Ich ernähre mich möglichst vegan und bin fit und leide keinen Mangel. Aber ich esse gerne Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte und Vollwertiges. Während andere Menschen trotz Fleischkonsum an Eisenmangel leiden. Allerdings substituiere ich B12 und Jod. Einfach weil ich keine Algen mag und Fleisch und Fisch ablehne.

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