Miste dein Leben aus


Bildschirmfoto 2016-03-23 um 09.22.14

Okay ich gebe es ja zu. Ich gehöre auch zu den Menschen, die aufräumen hassen und zähle daher absolut nicht zu den ordentlichsten Menschen auf diesem Planeten. Aber von Zeit zu Zeit packt es mich. Dann kann ich nicht mehr ruhig sitzen und muss etwas in Angriff nehmen. Den Kleiderschrank ausmisten, oder alte Briefe durchsehen oder was es sonst noch so gibt. Und wenn ich einmal angefangen habe, gibt es dann oft kein Halten mehr. Dann muss alles raus, was keinen Platz mehr in meinem Leben hat.

Und ich sage euch ihr Lieben. Es tut soooo gut!!!

Manchmal habe ich das Gefühl man mistet nicht nur seinen Schrank aus, sondern negative oder veraltete Dinge aus seinem Leben gleich mit. Die Schmuckdose mit Mini Maus drauf? Eine schöne Kindheitserinnerung, aber in der Kindheit war ich unsicher, verletzlich und klein. Heute bin ich selbstbewusst und voller Freude was die Zukunft bringen mag. Also brauche ich eine Erinnerung an meine Kindheit? Zumindest nicht in Form einer Dose mit Mini Maus, also weg damit.

So mache ich das mit vielen Dingen. Natürlich dürfen Erinnerungen aufbehalten werden. Müssen sogar. Schließlich will ich meinen Kindern später auch einmal zeigen, wie ich aufgewachsen bin.

Aber es reichen ein paar kleine Erinnerungen, statt mehreren vollen Kartons im Speicher.

Nach getaner Arbeit fühlt man sich frei und leichter. Wie Silbermond in Ihrem Lied so schön sagen: Man reist jetzt mit weniger Gepäck. Und hat damit wieder Platz für neue Erinnerungen!

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Autorin: Nele für lifehag.com
Schaut auf Ihrem Hauptblog vorbei: https://neleworld.wordpress.com/
…und auf Instagram: https://www.instagram.com/ne_le88/
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16 Gedanken zu “Miste dein Leben aus

  1. Genau getroffen. Ich werde ab jetzt mich noch mehr bemühen, alles, was nicht gebraucht wird, aussortieren und entsorgen. Aber, auch die Kleider zu spenden. Das hast du gut beschrieben. Danke

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  2. Oh ja, geht mir auch so! Bin immer wieder mal am ausmisten, in jeder Hinsicht! Sei es im Handy, zu Hause, Briefe und zuletzt sogar (hätte ich nie gedacht früher) CD’s und DVD’s sowie Haushaltsgeräte.. Habe mir länger her zur Gewohnheit gemacht, nur noch Sachen zu behalten und haben, die mir wirklich gefallen (also nicht z.B.nur weil es günstig ist). Und auch bei menschlichen Kontakten macht der Prozess keinen Halt! 😀
    Aber bis das in jeder Hinsicht umgesetzt ist… Teilweise auch etwas schmerzlich. Aber ein sehr freudemachender Prozess, immer schöner- wahrlich befreiend! 🙂

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  3. Jede Nische füllt sich mit etwas Neuem. (Bob Proctor, Earl Nightingale / Gesetz des Vakuums)

    Ergo: Gefällt Dir nicht, was im Schrank steht, schmeiß es raus.

    Zwei Bücher dazu:
    Proctor: Erkenne den Reichtum in dir / Marie Kondo wär auch ein Buch für Dich
    Viel Erfolg und danke für Deinen/Euren Besuch bei uns.

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  4. Da sprichst du wirklich ein tolles Thema an!
    Mir geht es jedes Mal genau so!
    Ausmisten ist einfach die pure Erleichterung, weil man sich von seinem „alten Ich“ verabschieden und befreien kann.
    Gehört in gewisser Weise sogar zur Persönlichkeitsentwicklung dazu.

    Man kann auch Fotos von alten Erinnerungsstücken schießen, die man eigentlich nicht hergeben mag. So bleibt die Erinnerung zB in einem Fotoalbum noch greifbar, aber man hat viel mehr Platz!!

    Und alles was mit negativen Gefühlen belastet ist, muss sowieso weg! 🙂

    Jetzt hat mich wieder total die Lust zum Ausmisten gepackt.
    Danke dafür! 😉

    Liebste Grüße,
    Katrin

    https://lebegruen.wordpress.com/

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  5. Das ist wahr! Ich räume eigentlich ganz gerne mein Zimmer auf, als Kind habe ich es überhaupt nicht gemocht.
    Jetzt mache ich mir Musik an und lege los! ;-D
    Aber nichts überstürzen, ich räume mein Zimmer nicht jeden Tag auf…:-D
    LG LyL

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  6. Das stimmt so sehr! Man braucht so vieles nicht, kann es aber auch nicht wirklich wegwerfen- wieso braucht man eine Erinnerung an etwas, was einen gar nicht glücklich macht??? Zu dem Thema mit der Psyche: Man fühlt sich einfach viel freier und selbstständiger, wenn man nicht mehr von dem ganzen Kram erdrückt wird…. Auf meinem Blog geht es auch ein wenig um Minimalismus und so weiter. Außerdem habe ich einmal einen Frühjahrsputz nur für den Kopf gemacht 🙂 Vielleicht mag der ein oder andere ja mal vorbeischauen…
    Liebe Grüße von meinem Blog

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  7. Man vergisst aber dabei dass der größte Ballast eigentlich auf dem Handy ist 😉
    Auf jeden Fall ist es gut sich von Dingen zu trennen, aber noch freier hat es mich gemacht mich von unwichtigen Kontakten zu lösen…
    Einfach mal durch Whats app scrollen und loswerden was geht 😉
    Kann ich nur empfehlen, habe meine eigene Erfahrung damit auch einfach mal aufgeschrieben:
    https://mellimomente.wordpress.com/2016/05/04/und-tschuess/

    – Aber Nachm Abi ist echt mal das Zimmer dran ;P

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