Ein Phänomen, das jeder kennt – aber niemand weiß, dass es tatsächlich existiert


 

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Jeder kennt es, das Gefühl morgens aufzuwachen und zu wissen man hat letzte Nacht wohl doch tiefer ins Glas geschaut als man dachte. Doch warum ist das so? Wieso verträgt man manchmal mehr Alkohol und manchmal weniger? Und wie lässt sich dies steuern, um nicht plötzlich auf der besten Party unterm Tisch zu liegen?

Ein wichtiger Faktor ist natürlich der persönliche Zustand. Ein harter Arbeitstag, hohe Müdigkeit und ein leerer Magen sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine lange Partynacht. Doch woran liegt es eigentlich, sich wie ein junger Gott zu fühlen, ein hübsches Mädchen anzusprechen und nach wenigen Drinks schon ziemlich angeheitert die Fassung zu verlieren?

Eine interessante Erklärung hierfür liefert die sogenannte klassische Konditionierung, welche unser Aller Lernverhalten beschreibt. Kurz und knapp besagt diese Theorie, dass wir uns an Reize aus unserem Umfeld gewöhnen wenn diese vermehrt und im Zusammenhang mit anderen Reizen auftreten, und auf Basis dieser legen wir ein bestimmtes, konditioniertes Verhalten an den Tag.

Auf den Alkohol bezogen wirkt sich das wie folgt aus: Trinkt ihr in eurem Stammlokal zusammen mit euren Freunden bzw. in einer für euch vertrauten (Trink-)Umgebung, so stellt sich euer Körper automatisch darauf ein Alkohol zu konsumieren und diesen auch zu verarbeiten. Er ist sozusagen gewöhnt, dass ihr euch jetzt betrinkt. Befindet ihr euch jedoch in einer für euch neuen Situation, beispielsweise auf einer Party mit vielen Leuten die ihr nicht kennt, bei eurem ersten Date mit einem netten Mädchen, oder einfach an einem fremden Ort, überrascht ihr euren Körper mit der Zufuhr von Alkohol. Dieser ist ohnehin durch die ungewohnte Situation gestresst und reagiert besonders empfindlich. Die Folge ist, dass ihr weit weniger vertragt, da euer Körper in dieser Situation nicht darauf konditioniert ist Alkohol zu trinken und euch wird bei weitem schneller schwummrig zumute als sonst.

Das passiert mit deinem Körper wenn du alkohol trinkst

Unser Tipp:
Macht langsam wenn ihr euch in einer neuen Umgebung befindet. Ihr werdet schneller betrunken sein und schließlich solltet ihr bei neuen Bekanntschaften nicht gleich als unkontrollierter Trinker dastehen. Am wichtigsten ist jedoch festzuhalten, dass man am besten ganz auf Alkohol verzichtet. Ist gesünder und man kann auch so Spaß haben!

Wie seht ihr das? Schreibts in die Kommentare!

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3 Gedanken zu “Ein Phänomen, das jeder kennt – aber niemand weiß, dass es tatsächlich existiert

  1. Das ist wirklich spannend, weil ich das so bisher nicht bestätigen kann. Ich würde sogar dazu tendieren zu behaupten, dass sich mein Körper in neuen und damit „aufregenden“ Situationen besser auf den Alkoholkonsum einstellt, da die Aufregung/Nervosität das Betrunkensein nicht so zulässt, wie in üblichen Situationen. Aber ich werde in Zukunft bewusster darauf achten 🙂

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