Lachen ersetzt die Kopfschmerztablette


Vielen Dank an Ela und Alexa aus dem Lehrerartikel für den schönen Gastbeitrag!
Stress, Ärger und missgestimmte Kollegen – genau das erwartet viele, wenn sie nach den Weihnachtsferien wieder im Büro oder (wie wir vom Lehrercafe) im Lehrerzimmer aufschlagen. Die freie hinter einem liegende Zeit hat zwar einerseits zur Erholung geführt andererseits aber auch viele Menschen verärgert, da sie sich im direkten Kontakt mit unliebsamen Verwandten befanden. Streit und Nervereien waren die Folge, und dieser aufgestaute Unmut muss nun entladen werden – dazu eignet sich ganz hervorragend für viele der Arbeitsplatz.

Wir haben es schon oft beobachtet und wahrgenommen, dass sich gerade im Januar das Stimmungsbarometer in vielen Lehrerzimmern nach unten bewegt. Zum gerade überlebten Feiertagsstress gesellt sich gern eine Flut von Konferenzen, da die Halbjahreszeugnisse geschrieben werden müssen. Letzte Klausuren stehen an, Noten sind auszurechnen, Eltern wollen zurückgerufen werden, Kollegen setzen einen unter Druck. Das alles führt bei vielen zu Stress, Wut, Frustration und Anspannung sowie den damit verbundenen Folgen wie Muskelverspannungen und Kopfschmerzen, schlechter Laune und aggressiven Untertönen in der Kommunikation.
Wir haben ein Medikament, welches völlig frei von Nebenwirkungen, kostenlos und absolut schnell wirkt und wie ein Aspirin das Stimmungsbarometer steigen lässt. LACHEN!
Wir stellen uns vor: Ihr steht einem Kollegen gegenüber. Schon seine Gesichtsmimik und –gestik deuten darauf hin, dass er nicht gut drauf ist. Mürrisch verlangt er eine sofortige Erledigung einer Aufgabe von euch, obwohl ihr im Moment keine Zeit dafür habt.
Man kann darauf einsteigen und mit ihm diskutieren und sich auf seine Stufe des Missmuts und dem sich daraus ergebenen Stress begeben oder man kann: lachen.
Lachen macht Spaß, nimmt Ängste, regt Selbstheilungskräfte an, fördert die Gesundheit, ist befreiend und macht gute Laune. Warum also nicht diese Vorteile der kostenlosen Momentmedizin nutzen? Kinder lachen laut Forschern bis zu 400-mal am Tag, wir Erwachsene nur noch bis zu 15-mal. Eine erschreckende Bilanz, nicht wahr? Dabei hat das Lachen ausschließlich positive Auswirkungen auf das körperliche und seelische Befinden. Die Fähigkeit zu lachen ist uns angeboren, es kann sich also keiner rausreden. Wer lacht, lebt länger und gesünder. Wer lacht, ist befreiter von Anspannung und Stress. Lachen ist das sogenannte Aspirin für unsere Seele. Wie das geht? Schaut her.
In Stresssituationen führt Lachen dazu, dass das Stresshormon Adrenalin in seiner Ausschüttung gebremst wird, Serotonin hingegen als Glückshormon wird durch das Lachen ausgeschüttet. Anspannung und Stress werden dabei wie durch ein Stressventil abgelassen. Der Herzschlag verlangsamt sich wieder, die Muskeln entkrampfen sich. Nur eine Minute Lachen in solchen Situationen wirkt genauso wie 45 Minuten Entspannungstraining. Unglaublich.
Ganz nebenbei wird beim Lachen die Produktion von schmerzstillenden und entzündungshemmenden Stoffen im Blut angekurbelt. Häufig auftretende Kopf- und Muskelschmerzen lindern sich dadurch.
Nun wird der ein oder andere Leser sicher denken, dass ihm in solchen Situationen bestimmt nicht zum Lachen sei. Richtig, aber zum Lachen kann man sich zwingen, denn die Vorteile liegen klar und deutlich auf der Hand, auch unter der Gefahr, dass man vielleicht für verrückt gehalten wird. Allerdings, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und durch Lachen gewinnt man immer – für seine Seele, für seine Gesundheit. Durch das Lachen bekommt man bessere Laune, man fühlt sich wohler, man entspannt sich. Zum Lachen zwingen kann man sich zum Beispiel, indem man sich einen Bleistift oder einen Kugelschreiber ad hoc zwischen die Zähne klemmt (hat ein Lehrer immer in der Tasche) – das erzeugt unweigerlich ein Lächeln und dann klappts mit der Steigerung, dem Lachen, auch besser. Wer das mit dem Stift nicht mag, stellt sich vor (oder tut es sogar), er würde den Vokal E aussprechen. Das verleiht dem eigenen Gesicht augenblicklich einen fröhlichen Ausdruck und verleiht dann vielleicht zu mehr, einem Lachen.
Also, auch wenn’s nichts zu lachen gibt, können wir uns wenigstens um ein Lächeln bemühen und uns dadurch versuchen, zu entspannen. Schon mit einem Lächeln fühlen wir uns wohler und können die wunderbaren kostenlosen Heilkräfte nutzen und müssen nicht im Anschluss an die oben dargestellte Situation in unserer Tasche kramen, um uns auf die Suche nach einer Kopfschmerztablette zu begeben.
Liebe Leser, lacht mal wieder. Es tut gut. Und vor allem dann, wenn ihr angespannt seid.
Liebe Grüße aus dem Lehrercafe, heute von Alexa und Ela
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5 Gedanken zu “Lachen ersetzt die Kopfschmerztablette

  1. „Lachen ist die beste Medizin“, wer kennt dieses Sprichwort nicht. Und, lachen macht das Leben einfacher. Ich kann nur bestätigen, was Ela und Alexa hier beschreiben. Ich bin auch Lehrerin und kann gut nachvollziehen, was im Beitrag geschrieben steht. VG Nele
    nelehansenblog.wordpress.com

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  2. Liebe lifehag.com-Blogger, vielen lieben Dank für die Veröffentlichung unseres Beitrags. Wir haben ihn nun auch verlinkt von uns zu euch. Die Idee, Gastbeiträgen eine Chance zu geben, ist wirklich super. LG und für alle noch einen schönen und angenehmen Sonntagabend, Ela

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